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Der Frühling in Finnland

Hallo ihr Lieben, in den letzten Tagen ist das Wetter hier in Helsinki nicht mehr so rosig wie noch vor ein paar Wochen. Ich war mit J. die Tage ein bisschen spazieren und dabei entstanden ein paar schöne, noch ziemlich sommerliche Fotos. In diesen Tagen konnten wir nicht mehr so schön baden gehen wie noch letzte Woche, aber angenehm frühlingshaft ist es hier trotzdem. 
Weil ich aber auch keine weiteren Rezepte für euch habe, bekommt ihr ein paar schöne Fotos von Helsinki zu sehen. Ich wollte euch fragen, ob ihr vielleicht auch Interesse habt, ein paar Bilder von der Stadt zu sehen, dann könnte ich sie euch bei Gelegenheit mal zeigen. 
Bei dem schönen Wetter, aber den nicht so badetauglichen Temperaturen waren wir viel Fahrrad fahren, spazieren gehen und auch noch shoppen. Bei H&M gibts ja jetzt "Sommer-Sale" *Juhuu* , der Traum beginnt!! Ich melde mich wieder in den nächsten Tagen... Alles Liebe, Sophie

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Pesto alla Genovese & Pesto Rosso

Zuerst möchte ich mich bei euch über dieses wahnsinnig tolle Feedback zu meinem gestrigen Post über die Food-Shooting-Tipps bedanken. Eure Kommentare und alles haben mich total gefreut und ich sass den ganzen Abend vor dem Laptop und habe eure Meinungen, Gedanken und Anregungen durch gelesen. Obwohl ich selber kein Profi bin, haben sich anscheinend auch viele Anfänger sehr über meine kleinen Tricks gefreut, hoffentlich probiert ihr es mal aus. Was ich aber zu alle dem noch sagen möchte: Meine Tipps sind absolut kein "Must-have". Jeder macht seine Bilder und seine Bearbeitung auf eine andere Art und Weise und auch andere Methoden können definitiv genauso gut, oder sogar besser sein. Übung macht den Meister, gebt nicht auf und probiert es einfach immer wieder. Irgendwann habt ihr eure Technik gefunden.


Aber nun zum Beitrag von heute. Ihr merkt schon, jetzt in den Ferien komme ich wieder richtig oft dazu meinen Blog und meine Leser mit Lesestoff zu versorgen und so standen J. und ich heute früh schon fleißig in der Küche. Für uns gab es zum Abendessen heute Barilla Nr. 5 (ja, da lege ich als Spaghetti-Liebhaber viel wert und dafür mache ich auch gern Werbung) mit frischem Pesto alla Genovese und Pesto Rosso und wie wir das ganze heute gemacht haben, zeige ich euch jetzt.
Fangen wir an mit dem Pesto alla Genovese. Das Rezept bei beiden ist unglaublich einfach, das grüne Pesto schmeckt eindeutig besser zu frischem Baguette oder Brot, das rote dagegen schmeckt einfach unfassbar perfekt zu Pasta. Probiert doch mal aus, was euch besser schmeckt...


Eigentlich wollten wir ja auch zusätlich Bärlauch Pesto machen, nur leider ist die Bärlauch Zeit ja wahrscheinlich schon lange vorbei. Im Supermarkt findet man gar keinen mehr und auch auf dem Markt fand ich leider nichts mehr. Aber Basilikum Pesto ist doch auch eine tolle Sache. Hmm, einfach perfekt!

Rezept für ein Glas à 150-190ml
2 Bund frischen Basilikum
2 Stangen frische Petersilie
2 Knoblauchzehen
50 Gramm Pinienkerne
40 Gramm Parmesan
6 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

1. Den Basilikum und die Petersilie waschen und danach abtrocknen 
und die harten Stiele abmachen.
2. Die Knoblauchzehen kleinschneiden und alle Zutaten zusammen mischen.
3. Mit einem starken Mixer oder einem Pürierstab zu einer halb festen Paste vermischen.
4. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einem verschlossenen Gefäß ist das Pesto im Kühlschrank über
 mehrere Wochen (oder sogar 2 Monate) haltbar. 


Also ich muss ja schon sagen, dass ich über die Fotos ein wenig stolz bin. Sie sehen irgendwie so professionell und verführerisch aus. Im Moment bin ich sehr überrascht über meine Bilder und auch über euer Feedback, die vielen Mails, Kommentare und Anregungen. Danke, ein riesen Danke für eure Unterstützung!

Ach übrigens: Die Tage kommt wieder meine monatliche Blogvorstellung. Hast du Lust dich noch schnell dafür an zu melden? Dann schreib mir eine E-Mail in diesem Kontaktformular hier. Ich werde dann wieder ein paar neue Blogs vorstellen und gerade diesen Monat lohnt es sich total, da ich einige neue Follower und auch deutlich mehr Seitenaufrufe als in den letzten Monaten habe. 


Aber nun kommen wir erst mal zum Rezept für das rote Oregano-Tomaten Pesto. Ebenfalls super für Pasta (Barilla Nr. 5) aber auch super lecker aufs Brot. 

Rezept für ein Glas à 170-200 ml
180 Gramm getrocknete/ halb getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
3 Knoblauchzehen
5 Stängel frischen Oregano
2 Stängel frischen Rosmarin
40 Gramm Parmesan
10 Gramm Pinienkerne
5 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

1. Die Tomaten leicht abtropfen lassen und etwas klein schneiden.
2. Den Oregano und den Rosmarin waschen und die harten Stängel abmachen.
3. Alle Zutaten zusammen mischen und mit einem Mixer oder einem 
Pürierstab zu einer öligen Paste zerkleinern.
4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Verschlossen im Kühlschrank ist auch das rote Pesto über Wochen und Monate haltbar.


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Meine Tipps fürs Food-Shooting

Hallo meine Lieben, heute kommt ein Post, mit dem ich mich schon länger beschäftigt habe. Unter den ganzen Lifestyle- und Foodbloggern finden wir immer richtige Profis, bei denen einfach alle Fotos unheimlich gut aussehen. Fast alles Essbare sieht verführerisch aus, wenn man ein paar Sachen beim fotografieren oder dekorieren beachtet. Auch ich bin immer auf der Suche nach neuen Anregungen, Verbesserungsvorschlägen oder Tipps um meine Fotos und die Fotografier-Technik zu verbessern. Es ist noch kein Starfotograf vom Himmel gefallen, wir können alle nur dazu lernen und auch wenn ich noch absolut wenig Ahnung vom professionellen Fotografieren habe, möchte ich euch heute meine Tricks zeigen, die ich beim Food-fotografieren und Food-dekorieren anwende. 

Also die Helligkeit finde ich bei allen Fotos, nicht nur bei Food-Fotos unheimlich wichtig. Oben seht ihr den Unterschied zwischen einem eher dunklen Foto und dem Aufgehellten. Mittlerweile helle ist fast alle meine Bilder während dem Fotografieren oder sogar noch danach auf. Mit fast allen, auch den gratis Bearbeitungsprogrammen wie Gimp, Fotofiltre oder Photoscape, kann man seine Bilder im nachhinein sehr natürlich aufhellen. Vor allem, wenn man sein Essen dekorativ in Szene setzten möchte, ist eine perfekte Helligkeit sehr wichtig. Zu hell wirkt schnell unnatürlich, die Farben werden zu grell und das Essen wirkt künstlich, zu dunkel wirkt dagegen aber dreckig, grau und unappetitlich. 

Wenn ich daran denke, stelle ich die Helligkeit auch beim Fotografieren manuell ein. Dazu muss ich sagen, dass ich nie im direkten Sonnenlich, sondern immer im Schatten fotografiere. Meine Fotos entstehen alle mit meiner Canon Eos 1000D. (Diese Kamera auf dem Bild ist dagegen eine Canon Eos 500D). Ich habe ja bereits gesagt, dass ich noch kein Kameraprofi bin, meine Foodbilder enstehen aber alle im "AV-Modus" bei dem ich die Helligkeit mit dem "AV-Button" (linkes Bild) auf +0.5 bis +1 einstelle (rechtes Bild)


Ihr müsst bei eurer Kamera aber natürlich selber schauen, wo ihr die Einstellungen findet, aber wahrscheinlich wird das kein Problem sein. Wenn ihr keine Spiegelreflex zur Verfügung habt, hellt eure Bilder einfach im nachhinein auf. Bei Google findet man alle oben genannten Bearbeitungsprogramme als Free Download. Ich persönlich benutze neben Photoshop, welches allerdings kostenpflichtig ist, Photoscape um meine Bilder nach zu bearbeiten. 
Tipp: Mit Photoscape lässt sich übrigens auch eine transparente Signatur zum Beispiel: Sophie Kunterbunt Photography" auf die Bilder einfügen. 

Den Weißabgleich finde ich auch unfassbar wichtig. Bitte nicht wundern, die Kamera ist auf Finnisch eingestellt, da sie der Mutter meines Freundes gehört. Der Weißabgleich sorgt dafür, dass eure Bilder bei jeder Lichtsituation individuell angepasst werden. Der automatische Weißabgleich funktioniert bei meiner Canon auch vergleichsweise gut, ich stelle ihn aber lieber noch einmal ein. Am unteren Bild könnt ihr den unterschied zwischen einem viel zu warm eingestellten Weißabgleich (links) und einen etwas zu kühl eingestellten Weißabgleich (rechts) erkennen. Man erkennt deutlich: Die Meringue, die auf beiden Bildern eigentlich weiß  sein sollten, sind im linken Bild durch die falsche Einstellung eher bläulich und auf dem rechten ein wenig zu gelb. Für das linke Bild  bedeutet, dass in der Kamera für die Farbe weiß ein zu rotstichtiges/gelbstichiges weiß eingestellt ist und um das ganze aus zu gleichen wird das, was auf dem Foto eigentlich weiß sein sollte nun bläulich. (Ich hoffe meine Erklärungen sind einigermaßen verständlich?)

Zur Erklärung: Wenn ihr also im direkten Sonnenlicht fotografiert, welches ein eher gelbliches oder sogar rötliches Licht auf euer Objekt wirft, ist der Weißabgleich der Kamera relativ kühl eingestellt. Wenn ihr dagegen im Schatten fotografiert, so also eher gräuliches oder bläuliches Licht auf euer Objekt fällt, welches ihr fotografiert, sollte der Weißabgleich der Kamera eher wärmer eingestellt sein, um die Bilder farblich nicht zu verfälschen. Genau das gleiche gilt dann auch für Kunstlicht, welches ja immer sehr gelb ist. 
Auch meine Bilder sind nicht immer perfekt eingestellt. Das rechte Bild ist etwas zu gelblich, gefällt mir persönlich aber viel besser, als das bläuliche linke Bild. Mir gefallen also etwas zu warme Bilder deutlich besser, als die kühlen.


Das ganze lässt sich aber natürlich auch Computer nach bearbeiten. Hier weis ich leider nicht, ob das auch mit preiswerten oder gratis Programmen möglich ist. Gimp sollte dazu noch ausreichen, ich verwende hier aber immer Photoshop, da ich damit meiner Meinung nach die besten Ergebnisse erzielen kann. 

Also wir Foodblogger, das bin nicht nur ich, besitzen eine große Auswahl an Sachen, die man definitiv nicht braucht. So viele verschiedene Cupcake-Wrapper, Förmchen, Gabeln, Löffeln, Tellerchen, Garn, Band... braucht auf jeden Fall niemand für den Privatgebrauch. Auch ich habe innerhalb eines Jahre eine große Sammlung an unterschiedlichen Küchentüchern, Muffinförmchen, Geschenkband oder Masking Tapes angehäuft. Auch bei mir verweilen einige Teilchen seit Monaten im Schrank und sind nicht in Gebrauch, nützlich sind sie für Foodblogger aber auf alle Fälle. 
Vor allem wenn man schon das 3. oder 4. Cupcake Rezept postet, ist ein wenig Abwechslung in der "Verpackung" natürlich sehr von Vorteil. Viele Online-Shops wie Casa-di-Sue oder Mizzies verkaufen praktische Utensilien für Blogger oder Privat-Abnehmer. Diese tollen Muffinförmchen rechts unten habe ich übrigens auch bei Casa-di-Sue gekauft und besitze mittlerweile Unmengen davon, in jeder Farbfamilien unter mit allen möglichen Mustern. 
Einige Tellerchen, Tassen, Gläser oder anderes konnte ich ziemlich preiswert bei Ikea ergattern. Da ich für meinen Blog die meisten "Accessoires" sowieso nur einmal, maximal zweimal brauche, finde ich Ikea eine super preiswerte Adresse. 

Der nächste, fast wichtigste Punkt ist das Dekorieren und Verschönern. Wenn ihr viel Arbeit in das Backen und Kochen eurer Köstlichkeiten gesteckt habt, sollte dieser Punkt euch viel Spass machen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich euer Gebackenes leicht in ein Augenschmaus verwandeln. Muffins oder Cupcakes lassen sich mit einpaar Zuckerperlen, Puderzucker, und Sträuseln verschönern. Ein schönes Mascarpone Topping verwandelt jeden Muffin in einen fancy Cupcake, den ihr wiederum mit ein paar Fähnchen aus Masking Tape oder wie auf dem Bild mit einem Filzherz verschönern. 
Kuchen lassen sich mit frischen Minzblättern, Obst, wie Himbeeren, Erdbeeren oder aufpeppen und auch warme Gerichte wie Pasta (rechts) verschönere ich gern mit frischen Zutaten, Tomaten, ein bisschen Schnittlauch, Petersilie, Minze oder anderem. 
Zu Salaten oder Suppe sieht ein Stück frisches Brot immer köstlich aus und auch mit dem Hintergrund oder Untergrund kann man bei Food-Fotos viel rausholen. Für meine Bilder gehe ich fast immer raus ans Tageslicht, fotografiere aber wie oben bereits erwähnt nie direkt in der Sonne. Oft stelle ich mir einen Pappkarton für den Schatten hinter das Objekt und wähle ein passendes Küchentuch oder einfachen Stoff um den Untergrund interessant zu gestalten. Außerdem bin ich viel auf Flohmärkten unterwegs um ab und zu einen neuen Löffel, eine Gabel oder ein Spitzen Tischtuch für weitere Food-Bilder zu kaufen. 
Eine frische Limo, wie hier, lässt sich mit ein paar Minzblättern und bunten Röhrchen, die ihr ebenfalls bei Casa-di-Sue kaufen könnt, individuell gestalten. Für die ganze Dekoration ist eure Kreativität gefragt. Lasst euch einfach immer neue Positionen einfallen, neue Shoot-Plätze oder bezieht Personen aus eurem Umfeld mit in das Shooting ein, so bekommen eure Fotos eine persönliche Note und unverwechselbar. 

Genau so wichtig wie das ganze Herrichten und Dekorieren ist natürlich auch das Ergebnis am Ende. Ich lege deshalb immer Wert darauf, mein Gebackenes oder Gekochtes nicht nur aus einer Perspektive, sondern aus möglichst vielen Richtungen aus zu Fotografieren. Ganz Standart von vorne sieht oft super lecker und schön aus, aber 8 Fotos aus der gleichen Richtung ist ja auch ein wenig Langweilig. Kuchen, Desserts oder auch Pasta fotografiere ich deshalb zur Abwechslung auch gern von oben, Vogelperspektive, wie im Bild links. Natürlich ist dann hier der Untergrund relativ wichtig. Eine Farbe, die sich mit dem Gezauberten beißt oder es sogar verschwinden lässt, passt in diesem Falle gar nicht, deshalb wähle ich hierbei gerne den blanken Tisch, oder lege nur ein sehr kleines Tischtuch darunter. 
Dinge hingegen, die sich einfach in die Hand nehmen lassen, oder sogar mit dem Löffel essen lassen, wie das Dessert Himbeertraum von gestern (klick) gebe ich nur all zu gern meinem Freund in die Hände und lasse ihn ein bisschen damit rum hantieren. So kommt es oft dazu, dass J. der Erste ist, der meine neuen Kreationen probieren darf/muss. Für Kuchen sieht ein Étager oder eine Tortenplatte immer sehr schick aus, so muss man sich keine Gedanken machen, dass man beim Fotografieren alle Küchentücher dreckig macht.

Als kleiner Tipp zum Schluss: Frische Blumen lassen sich fast in alle Beiträge, egal ob Food, Beauty oder Lifestyle prima einbinden. Oft zaubern sie einen wundervollen, leicht verspielten Hintergrund und wenn deren Farben auch noch zum Gebackenen passt, steht einem Traumfoto nichts mehr im Wege. 

Ich hoffe meine kleinen Tipps werden euch bei eurem nächsten Food-Shooting ein wenig weiter helfen. Wenn ihr noch weitere Ideen habt, um auch meine Techniken zu verbessern, immer gern her damit. Ich wünsche euch jetzt noch einen tollen Sonntagabend und hoffe ihr lasst mir fleißig Kommentare da. 
Alles Liebe und bis bald, eure Sophie

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A Raspberry Dream

Hei ihr Lieben, na gespannt ein auf ein weiteres sommerliches Rezept aus meiner kunterbunten Küche? Ich muss ja sagen, manchmal gehen auch mir die Ideen für neue Beiträge aus, aber in den letzten paar Tagen kommen mir nur noch mehr Einfälle für neue Sommer Rezepte, leckere Cocktails oder Drinks. Ich weiss nicht, ob es richtig ist alkoholische Getränke auf meinem Blog vor zu stellen, immerhin aber ich auch jüngere Leser, nicht das die auf dumme Gedanken kommen. 
Bevor wir uns aber mit solchen Fragen beschäftigen, kommen wir mal zum heutigen Post-Inhalt und zwar "A Raspberry Dream" oder zu deutsch "Ein Himbeer-Traum", nämlich frische Himbeeren, Meringue und eine zarte Vanille-Mascarpone Creme. 


Die Meringue (oder Baisers) waren noch fertig übrig von J. Abifeier letztes Wochenende und auf die Idee ein solches Dessert im Glas zu machen kam ich, als ich den Beitrag von Assata (klick) gelesen habe, in dem sie sagte: "Langsam hab ich nämlich genug vom ewigen Himbeertraum (Quark, Sahne, Himbeeren, Baisers...)" hahah, und schon war der Blogpost für heute geboren. Habt ihr auch genug vom "ewigen Himbeertraum"? Dann kommt am Besten morgen wieder, denn heute gibt es Himbeeren auf Baiser mit Vanillequark, und ich sage euch das Ganze schmeckt einfach göttlich...

Bezugsquellen:
Weckgläser (ich hab die Metallverschlüsse abgemacht: Ikea
Löffel: Flohmarkt
Leinentuch: H&M Home
Rot-Weisses Garn: Casa-di-Sue


Ps: Danke Schatz, dass du mir wieder einmal unter die Arme gegriffen hast, bei meinem Beitrag. Durch dich wird das Ganze erst perfekt! 


Rezept für 2 große Gläser Himbeertraum:
150 Gramm Mascarpone
2 dl Schlagsahne
40 Gramm Meringue/Baisers
300 Gramm Himbeeren
2 EL Vanillepuddingpulver
Saft einer Zitrone
2 EL Orangensaft
2 EL Puderzucker

1. Die Schlagsahne mit dem Puderzucker steif schlagen.
2. Die Mascarpone Creme unterrühren und dann kalt stellen.
3. 250 Gramm Erdbeeren mit einer Gabel zerdrücken. (So dass der Saft entweicht, aber die Himbeeren noch stückig sind)
4. Zur Mascarpone-Rahm-Creme den Zucker, den Zitronensaft und den Orangensaft und das Vanillepudding- Pulver hinzufügen und gut verrühren bis eine cremige, aber nicht harte Masse entstanden ist. (Wenn die Creme zu fest ist, wenig Orangensaft unterrühren)
5. 2 Meringue übrig lassen (für die Deko) und den Rest grob zerbröseln
6. Ins Glas wird geschichtet: Meringuebrösel - zerdrückte Himbeeren - Mascarpone Creme - Meringuebrösel - zerdrückte Himbeeren - frische Himbeeren
7. Zur Deko verwendete ich dann: frische Himbeeren, jeweils 1 Meringueteilchen und frische Minze

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Körperöl - Ein Fliedertraum

Mögt ihr Flieder auch so sehr wie ich? Also hier blüht er gerade überall und ich bin voll aus dem Häusschen. Auf dem Weg zum Strand sind wir heute wieder einmal an unzähligen duftenden Gärten vorbei gefahren, in denen die Fliederbäumchen über den Zaun ragen und ich tief einatmend vorbei fuhr. Leider haben wir kein Flieder zuhause (weil mein "Father-in-Law" angeblich allergisch darauf ist, er ist übrigens auf alles allergisch!), also musste ich mir bei den lieben Nachbarn einfach ein paar Zweigchen mopsen. Kurz bevor ich aber mit meiner heutigen Geschichte anfange: Dieses Rezept ist nicht wirklich vorteilhaft, ich weiss noch nicht mal ob das Ganze funktioniert. Sehts einfach mal als Selbstversuch... Viel Spass.


Ich hatte schon einige Tage überlegt, irgendwas mit Flieder zu probieren, ein Rezept oder ein bisschen Pflege kam aber nie auf eine Idee mit der ich zu frieden war. Heute dann der brillante Einfall: Ich könnte ein Bodyöl selbst machen, natürlich im wundervollen Flieder-Duft und hell fliederfarbend. Leider habe ich keinen Flieder gefunden, der so richtig schön dunkel violett ist, also musste der schön pastellfarbene her. Die kleine Runde Vase ist habe ich übrigens unabhängig von diesem Post vor ca. 5 Wochen bei Tiger gekauft, die haben echt ein paar wundervolle Deko-und Bastelartikel. 
So einfach wie ich mir das vorgestellt hatte, ist es aber wohl gar nicht, sich selbst ein Körperöl herzustellen oder besser gesagt die Farbe und den Duft der Fliederblüten aus der Pflanze in ein Öl zu bekommen. Ich habe dann diverse Anleitungen durch gelesen und bin schliesslich auf der "Gute-Frage" Seite herausgekommen, wo sich zwei Frauen um das gleiche Thema unterhalten haben. "Wie bekommt man die ätherischen Öle und die Farbe aus einer Blüte" 
Eigentlich hatte ich ja gehofft, mein Körperöl schnell innerhalb von 2-4 Stunden brauen zu können, um es euch dann heute Abend hier (natürlich duftend und fliederfarbend, darf man nicht vergessen) präsentieren zu können....Aber...


Mir wurde ziemlich schnell klar, dass dies so einfach wohl doch nicht funktionieren würde, denn die zwei Frauen im Web sprachen da eher von 4-6 Wochen... Okay. Kreativ wie ich bin probierte ich dann das Öl zu erhitzen, ich hoffte damit den Prozess beschleunigen zu können. Im Web schrieben die Frauen "4-6 Wochen verschlossen in der Sonne stehen lassen" ich dachte vielleicht reichen 3-4 Stunden in einem kochenden Wasserbad. Kurz zur Erklärung wieso ich die oben genannte Zeit von 4-6 Wochen nicht einfach einhalten kann. 1. Ich wollte euch "meine" Bade/Körperöl Kreation am liebsten heute (Freitag 07. Juni) schon zeigen. 2. 4-6 Wochen, das heisst bis dahin wäre der Flieder eh verblüht, woher soll ich dann den frischen Flieder für die Dekoration der Fotos nehmen, versteht ihr?. Damit war klar, so lange warten konnte ich auf keinen Fall. Es musste unbedingt jetzt, sofort und auf der Stelle passieren. Kurz Augen zu, damit ihr euch die Situation besser vorstellen könnt: Flieder wird gerupft damit man nur die Blüten hat (aus Angst die "Suppe" könnte sonst grün, statt fliederfarbend werden) Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht, eine Metallschüssel hineingestellt und dort das Öl hineingefüllt. Nun die gerupften Blüten hinein. Nach einer Stunde habe ich dann gemerkt, dass...


...dieses gelbe Öl in der kurzen Zeit definitiv keine hell violette Farbe annehmen wird, also wurden schnell ein paar halb verwelkte Rosen von J. Abifeier geköpft und ebenfalls in die "Suppe" geworfen. Als ich dann vor dem Gebräu in der Küche stand meinte J. nur: "Du siehst ja aus wie Grenouille" (Für die die das Buch oder den Film "Das Parfume" nicht gesehen haben - Grenouille ist ein hässlicher kleiner Mann, der heimlich und still Frauen ermordet um "DAS PARFUME" zu kreieren.) - Natürlich wurden für meine Zwecke aber nicht mal kleine Käfer getötet. Zurück. Für ihn war ich also nun Grenouille und ich beobachtete weitere Stunden mein Gebräu, was im Topf vor sich hin bluberte. Leider hat das ganze furchbar gestunken und lila ist es auch nicht geworden. Nach 4 Stunden landete dann das Ganze im Kompost und ich entschloss mich dann doch für die Variante mit 4-6 Wochen Wartezeit in der Sonne...


Hier das Rezept für 100 ml Körper/Bade oder Duschöl
100ml Mandel/Rapsöl (Mandel ist hier definitiv besser)
15 Dolen dunkel lilanen Flieder/ 10 Blüten einer Rose
20 ml Mulsifan
2 TL Honig

Mulsifan bekommt ihr zum Beispiel in der Aphotheke.
Um das Ganze deutlich zu vereinfachen, könnt ihr auch hier Pafumeöle "Flieder"
bestellen. Dann vergesst ihr die Warterei und habt es um einiges Einfacher.

1. Den Flieder von den Zweigchen trennen, damit nur die Blüten übrig sind.
2. Mulsifan und das Öl vermischen, die Blüten hineingeben und das Gefäss gut verschliessen.
3. Am besten in der Sonne draussen 4-6 Wochen stehen lassen.
4. Danach gut sieben und in schöne Fläschlein oder Glässchen füllen.


Beim Shooting kam übrigens J. vorbei. Er nahm eins der Gläser, schnupperte daran und sagte: "Okay, du bist doch nicht Grenouille!" Ich natürlich voll im Geschehen des Fotografierens habe gar nicht mitbekommen, frage ihn trotzdem ganz abgelenkt "Wieso?" "Naja, Grenouilles Parfumes haben doch anscheinend immer gut gerochen, aber das??" Männer! Das müsst ihr gar nicht verstehen...
Ich wünsche euch allen nun einen wundervollen Tag und ein tolles Wochenende, wenn wir uns bis dahin nicht mehr hören. Falls ihr Lust habt, schaut doch noch mal hier vorbei, meinem Zalando Give-Away. Ich werde euch auf jeden Fall berichten, ob das Körperöl etwas geworden ist und vor allem werde ich euch ein paar Fotos zeigen, Alles Liebe eure Sophie.

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Strawberry & Rhubarb Ice-Cream

Wir haben die 30 Grad Marke heute hier in Helsinki geknackt. Also ich will ja nicht gehässig sein, aber ich habe auch mitbekommen, das das Wetter in den grössten Teilen Deutschlands ziemlich durch nässt ist. In Sachsen wo meine Mutter wohnt, wurde anscheinend schon Katastrophenalarm ausgelöst. Mittlerweile ist es aber anscheinend schon viel besser, aber so richtig sommerlich scheint es ja noch nicht zu sein. Dagegen hier: J. und ich waren jetzt vier Tage nacheinander am Strand und gestern sogar im Meer baden, also richtig schwimmen. Das Wasser ist mittlerweile bestimmt 18/19 Grad warm und heute stieg das Thermometer sogar an die 30 Grad Linie. Puuh, haben wir es hier heiß. Richtig Rekordverdächtig, denn normalerweise ist es hier im Norden sicherlich nicht so warm wie momentan. 
Da wir im Garten richtig viel Rhabarber stehen haben, gab es diese Woche leckere Eiscreme, komplett selbst gemacht und richtig erfrischend. Dieses Rezept ist also für die unter euch, die den Sommer selbst ins Haus holen wollen auch wenn die Natur nicht mit spielt. 


Meine Lieblingseissorte ist eigentlich meist etwas mit Schokolade. Tiramisu, Cookies, Double Chocolate, irgend wie so etwas. Aber auch Haselnuss, Mango, Himbeere oder Sonstiges, aber diesmal gab es Joghurt Erdbeer-Rhabarber Eis. Es ist super einfach, geht unheimlich schnell und ist dazu noch unschlagbar lecker.  Was ist denn eure Lieblings-Eissorte?


Rezept für 1,5 Liter Eis-Creme
500 ml Sahne
500 ml Naturjoghurt
1 EL Zucker
500 Gramm Rhabarber
250 Gramm Erdbeeren
2 EL Gelierzucker

Zuerst wird die Sahne mit dem Zucker steiff geschlagen und nun mit dem Naturjoghurt vermischt. Das Ganze in eine Kastenkuchenform füllen und ins Gefrierfach stellen. Ihr müsst das Eis alle 45 Minuten umrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden. 
Nun wird der Rhabarber und die Erdbeeren geputzt und klein geschnippelt und im Nach hinein mit dem Gelierzucker zu einer Art Marmelade gekocht. Der Fruchtmix wird nun kalt gestellt und wartet auf seinen Einsatz. Wenn das Eis halb gefroren ist, nach ungefähr 3-4 Stunden, wird die Erdbeer-Rhabarber Marmelade über das Joghurt Eis gegeben und marmoriert unter gehoben. Nicht zu sehr vermischen, sonst sieht die Eiscreme zu einheitlich aus und verliert das tolle Muster.

Ich hoffe natürlich ihr probiert dieses Rezept aus. Natürlich kann man anstatt Rhabarber&Erdbeeren auch Mango, Ananas oder Banane verwenden. Ich wünsche euch noch eine tolle Woche,
eure Sophie


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Beauty Favoriten im Mai

Hallo meine Lieben, nach einiger Zeit kommt heute ein neuer Kosmetik Favoriten Post. Ihr wisst, dass ich diese Favoriten Beiträge sehr gerne schreibe, aber auch anschaue bei anderen Bloggern. Kosmetik zu fotografieren macht mir neben den Food-Fotos auch sehr viel Spaß und deshalb bekommt ihr wieder unzählige Fotos zu sehen. Wer mich schon ein wenig länger verfolgt, weiß dass ich vor ein paar Wochen in New York Urlaub gemacht habe und mir dort auch ein paar Kosmetik-Teilchen mit genommen habe. Ein paar davon werden die Aufmerksamen unter euch hier im Post wieder erkennen. 
Einige von meinen Lesern hatten mich gefragt, ob ich nicht auch Tragebilder zu den einzelnen Produkten machen könnte. Hier muss ich euch leider enttäuschen und auf Youtuber oder andere Blogger weiter leiten. Ich kann mich absolut nicht selbst fotografieren, alle selbst Versuche scheitern grauenhaft. Demnach ist es mir leider nicht möglich, von den einzelnen Artikeln Tragebilder hoch zu laden.



Das erste Produkt was ich euch zeigen möchte ist die Urban Decay Naked Palette II. Eine wundervolle Palette, genau so wie ihr Vorgänger, die Naked I. Den ganzen Mai habe ich mich ausschliesslich mit ihr geschminkt und mag fast jede einzelne Farbe unheimlich gern. In der Palette sind 12 Lidschatten à 1,5 Gramm, ein Pinsel und ein kleiner Lipgloss enthalten und man bezahlt dafür ungefähr 45 Euro bzw. 52 Dollar in Amerika. Ich habe sie bei Sephora gekauft und möchte sie ehrlich gesagt gar nicht mehr weglegen. Anhand der Fotos kann man meine Passion für die Palette glaube ich sehr gut erkennen. 
Wie der Name "Naked" schon verrät befinden sich in der Palette ausschließlich Nude-Braun oder Grau Töne. Die meisten schimmrig und wenige matt. Überzeugend finde ich vor allem die Qualität jeder Farbe. Alle lassen sich unheimlich toll auftragen, halten toll am Auge und lassen sich ebenfalls gut zusammen Kombinieren. Am liebsten Trage ich Tease und YDK mit ein bisschen Busted in der Lidfalte. Oder auch Suspect und Snakebite zusammen. 
Im Vergleich zu meinen M.A.C Lidschatten gewinnt die Palette eindeutig. Die Preis für 12 Lidschatten ist vollkommen gerechtfertigt und die Farbauswahl ist ein Traum für Frauen, die wie ich sehr gerne Nude auf den Augen tragen. 


Zwei weitere Lieblinge waren diesen Monate meine neuen Lippenstifte. Die Revlon Lipbutter und der Dior Addict Cherie Bow. Beide gehören der gleichen Farbrichtung an, nämlich alt rosa mit einem leichten glanz auf den Lippen. Ich mag die Textur der Lippenstifte sehr gerne, obwohl der Dior noch ein wenig schöner auf den Lippen ist. Auch wenn man das gesamt Package anschaut, ist der Dior Lippenstift auf jeden Fall eine Augenweide und auch SIN von Urban Decay ist seid Monaten und auch diesen ein riesiger Favorit.


Auch der "the Balm" Blush Hot Mama! war diesen Monat auch ein riesiger Liebling. Die Farbe ist ein fantastisches peach/orange mit einem goldigen Schimmer. Die Verpackung in der Pappe finde ich ebenfalls super schnicke, ein total tolles Rouge, auch für den Alltag. Da es aber so unheimlich schönen Schimmer hat, benutze ich ihn lieber am Abend beim Ausgehen.


Auch die Foundation von L'roeal True Match in der Farbe W1 ist mein neues Lieblingsprodukt. Leider ist die Farbe etwas rosa stichig, ich kann sie aber noch gut tragen. Das tolle ist die schöne Deckkraft. Ich weiss aber überhaupt nicht, ob ihr diese Foundation in Deutschland überhaupt bekommt, da ich sie ebenfalls bei meinem New York Trip in der Drogerie gekauft habe. Ich glaube sie hat dort 8 Dollar, also ungefähr 6 Euro gekostet. Ein Pumpspender ist ebenfalls nicht dabei, was mich aber überhaupt nicht stört, da ich die Foundation immer vorher auf den Handrücken gebe und danach mit einem Pinsel auftrage. 

Das letzte Produkt ist der P2 Metallic Style Eye Pencil in braun, den ich letztes Jahr im August von P2 zu geschickt bekommen habe. Lange habe ich ihn gar nicht benutzt, aber jetzt kam er zum Einsatz. Ich habe ihn oft für Smokey Eyes verwendet, einfach als verblendeter Lidstrich. Auch den Applikator am Ende des Pinsel benutze ich gern. Ich schaue mir im Sommer auf jeden Fall die weiteren Farben an, mal schauen ob ich davon auch noch welche mitnehme. 

Ich hoffe euch gefallen meine Favoriten. Vielleicht habt ihr ähnlich oder sogar gleiche Produkte, oder euch gefällt eins der genannten überhaupt nicht. Lasst es mich in den Kommentaren wissen.
Alles Liebe,
eure Sophie



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