Ja ihr lieben, ihr lest richtig. Es gibt schon wieder ein kleines Gewinnspiel. Man kann ja immer nur eine Gewinnerin oder einen Gewinner küren, also dachte ich mir jetzt kurz vor Ostern möchte ich euch einfach noch etwas kleines zurück geben. Mehr dazu findet ihr aber dann weiter unten.
Ein weiteres ganz spannendes Thema: Bääärlauch! Hier in Berlin gibt es unfassbar viel davon im Wald, der nur einen Kilometer von unserer Wohnung entfernt ist. Ich hab mich zuerst einmal belesen, denn vom Aussehen unterscheidet er sich stark vom herkömmlichen Bärlauch, der sonst in weiten Teilen Deutschlands vertreten ist. Dieser hier heißt Wunder-Lauch oder auch Berliner-Bärlauch, im Osten von Berlin im Plänterwald steht er in riesigen Feldern. Zuerst dachte ich, ich müsste den Lauch im ganzen Wald suchen, aber schon wenn man dort in die Nähe kommt liegt ein knoblauchartiger Geruch in der Luft, man kann die Felder überhaupt nicht übersehen.



Das praktische an dieser Sorte Bärlauch: man kann ihn absolut nicht mit den höchst giftigen Maiglöckchen verwechseln. Der herkömmliche Bärlauch hat viel breitere Blätter und ist vom Geschmack auch etwas intensiver. Die Blätter sind fast identisch mit denen der Maiglöckchen Pflanze und wächst auch an ähnlichen Stellen. Im Wald meines Stiefvaters wachsen die Pflanzen sogar fast nebeneinander. Diese Sorte dagegen hat längliche spitz zulaufende Blätter und auch die Blüten sehen komplett anders aus. Leider blüht der Bärlauch erst in ein paar Wochen, vielleicht kommt dann aber auch noch mal ein leckerer Beitrag mit hübsch dekorierten weißen Blütenständen.

Wenn ihr euch mit dem Pflücken im Wald nicht sicher sein solltet, kann man Bärlauch momentan auch in vielen Supermärkten kaufen. Oder auch in dieser Form: Bärlauch Salz von Bad Reichenhalter. Das habs übrigens in der Degustabox* vom Monat Januar.

Ihr müsst den Bärlauch natürlich nicht direkt in Pesto verarbeiten, ihr könnt die kleingeschnittenen Blätter auch zu Beispiel in Soßen, in Salate oder zum Beispiel zum Füllen von Tortellini oder Ravioli verwenden. Das Pesto benutze ich hauptsächlich für Pasta, Salatsoßen oder auch wie hier auf den Bildern für kleine Knäckebrote.
Rezept für zwei Gläser Bärlauch-Pesto
300 Gramm Bärlauch
30 Gramm Parmesan
eine Hand voll Pinienkerne
2 EL Olivenöl + extra Olivenöl
Salz und Pfeffer
Alles zusammen in einen Mixer stecken oder Pürieren. Das Pesto nun in kleine Gläschen abfüllen und mit einer dünnen Schicht Öl bedecken, damit es sich länger hält.


Und jetzt kommen wir zu einem weiteren tollen Ostergewinnspiel. Die liebe Cornelia vom Dawanda-Shop Rotfux hat mir zwei kleine Päckchen zu geschickt, eins für mich zum Testen und natürlich auf ein paar Überraschungsprodukte für euch. Das Gewinnspiel läuft bis zum 31.03, damit euch das Päckchen auch rechtzeitig zu Ostern erreicht.


Ich wünsche euch ganz viel Glück beim Gewinnspiel. Verlinkt mir wie gesagt eure liebsten Bärlauch Rezepte, ich freue mich über neue Inspirationen.
Liebste Grüße, eure Sophie






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